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Neues Angebot: Der Workshop “Nichts zu verbergen? Das wird teuer!”

Wir bieten ab sofort einen kostenlosen Workshop für Schulklassen, Lehrer und Dozenten über Profiling und die Fallstricke beim Shopping in der digitalen Welt.


Was wärt Ihr bereit für ein Smartphone zu bezahlen?
Für eine Cola, ein Buch oder ein Auto?
Jeder von uns hat unterschiedliche Preisvorstellungen; Was für den einen zu viel erscheint, ist für den anderen vielleicht vollkommen in Ordnung. Was in unserem Alltag unter Freunden immer wieder begegnet haben auch Unternehmen und Werber für sich entdeckt und wenden es beim Einkaufen im Internet und in der Stadt auf unterschiedliche Weise an.

Überall im Netz hinterlassen wir unsere Datenspuren, besonders beim Online-Shopping. Dabei werden unsere Facebook­Likes, Suchanfragen und unser Surfverhalten ausgewertet und Profile von uns erstellt.
Dabei wirkt sich fast jeder Klick auf Facebook, Amazon und anderen Seiten, die wir lesen, auf dieses Profiling aus: Unsere Kaufkraft wird erforscht und unsere Zahlungsbereitschaft ausgereizt. Wir zahlen nicht nur mit unseren Daten, sondern durch unsere Daten zahlen wir auch mehr. Gleicher Preis für die gleiche Ware gilt bei vielen Online­Shops schon längst nicht mehr.

Diese Technologien halten auch offline Einzug: Im Supermarkt und im Einkaufscenter begegnen wir Rabattkarten und Apps, die nützlich scheinen, aber uns nur noch genauer ausforschen. Theoretisch ist es jetzt schon mit Hilfe von Apps und Beacons möglich zu verfolgen, wie wir uns im Supermarkt bewegen und mit digitalen Preisschildern auszustesten, welchen Preis wir zu zahlen bereit sind.

Wir bieten mit dem Workshop nun die Möglichkeit, sich über diese Vorgänge zu informieren und die Faktoren, die hinter der Durchleuchtung stehen, kennenzulernen. Zielgruppe für den Workshop sind Schülerinnen und Schüler ab 10. Klasse, Lehrkräfte, Dozentinnen und Dozenten.
Die Dauer beträgt 45 oder 90 Minuten und klärt mit dem Smarte Bürger Parcours, Gruppenarbeit und Gesprächen über Big Data, Scoring, Profiling, Beacons und vieles mehr auf. Und er zeigt, wie man ganz konkret mit technischen Hilfsmitteln selbst bestimmen kann, was über sich preisgegeben wird.

Buchungen für den Workshop sind unter smart(at)technologiestiftung­berlin.de möglich.